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KANALSANIERUNG

Der Abwasserbetrieb ist gesetzlich verpflichtet, seine Kanäle regelmäßig zu untersuchen.
Die erstmalige komplette Bestandsaufnahme und Begutachtung des Zustandes mittels Kanal-Video-Untersuchung oder Begehung wurde bereits 2005 abgeschlossen. Folgeuntersuchungen müssen
jährlich mindestens 15 % des Kanalnetzes erfassen und insgesamt innerhalb von 15 Jahren – also bis Ende 2020 – durchgeführt werden.

Wenn bei den Untersuchungen gravierende Mängel festgestellt werden (z. B. Standsicherheit beeinträchtigt, Undichtheiten, Funktion nicht gewährleistet), werden unverzüglich Sanierungsmaßnahmen eingeleitet.

Mittel- bis langfristig zu behebende Schäden werden in das Abwasserbeseitigungskonzept eingestellt, wobei die Einzelprojekte nach Möglichkeit in Sanierungsgebieten zusammengefasst werden.

Diese Vorgehensweise berücksichtigt die jeweils aktuellen Erkenntnisse über den Kanalzustand und räumt der Kanalsanierung die erforderliche Flexibilität ein, um angemessen reagieren zu können.

Bauarbeiten zur Kanalsanierung werden zu einem großen Teil mit dem Liner-Verfahren ausgeführt, wobei in das bestehende Rohr ein neues oder ein harzgetränkter Kunststoffschlauch eingezogen wird. Straßenaufbrüche sind dann nur zur Erneuerung der Grundstückanschlussleitungen erforderlich.

Fremdwasser

Eine besondere Aufgabe der Kanalsanierung ist die Vermeidung des sogenannten Fremdwassers. Bei hohen Grundwasserständen und undichten Kanälen dringt sauberes Wasser in die Kanalisation ein. Fremdwasser nimmt dem eigentlichen Abwasser (Schmutz- und Regenwasser) Platz in den Kanälen und Stauräumen weg und beeinträchtigt auch die Reinigungsleistung der Kläranlagen.

In Troisdorf sind besonders die Bereiche entlang von Agger und Sieg von Fremdwasser betroffen. Nicht nur undichte Kanäle sorgen hier regelmäßig für eine Belastung durch sauberes Wasser, sondern auch zahlreiche Hausdrainagen, die verbotenerweise an die Kanalisation angeschlossen wurden.